Museen & Ausstellungen zur Geschichte der Völkerschlacht im Raum Leipzig
Einige Vereine und Darstellungsgruppen führen oder betreiben im unmittelbaren Leipziger Umland
Museen und Ausstellungen zum Thema Völkerschlacht bei Leipzig - 1813.
Über die drei wichtigsten und bedeutensten Museen könnt Ihr Euch hier informieren.
Das Torhaus Dölitz... ...ist ein Übergangsbau von der sächsischen Spätrenaissance zum sächsischen Frühbarock
und ist der verbliebene Rest einer Schloßanlage, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Das Torhaus beherbergt seit 1959 eine ausgezeichnete Ausstellung kulturhistorischer Zinnfiguren
mit zur Zeit 85 Dioramen mit ca. 20.000 Figuren. Diese Schaubilder umfassen alle Epochen der Geschichte,
aber haben ihren Schwerpunkt in der Leipziger Stadtgeschichte und der Geschichte der Befreiungskriege
und der Völkerschlacht bei Leipzig. Das Freigelände bietet die Möglichkeit vielfältiger
Freiluftveranstaltungen und ist jedes Jahr Mitte Oktober Veranstaltungsort für das Gedenkbiwak der
Völkerschlacht bei Leipzig.
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Memorialmuseum Liebertwolkwitz
Der Verein "Interessenverein der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V." betreibt innerhalb des
Zweckverbandes südliches Schlachtfeld ein Memorialmuseum zur Völkerschlacht bei Leipzig,
welches sich vorrangig auf das südliche Schlachtfeld bezieht. Hier sind neben den üblichen musealen Stücken,
eine Artillerieausstellung und unweit vom Museum, in Seifertshain, eine Lazarettscheune zu besichtigen.
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Das Torhaus Markkleeberg...
...ist erst in jüngster Zeit durch einen dort ansäßigen Verein rekonstruiert wurden und
beherbergt jetzt eine Ausstellung zur Geschichte von 1813 im Umfeld der Stadt Markkleeberg.
Der Verein hat sich auch die Denkmalpflege zur Aufgabe gemacht, und bietet im Torhaus historische
Räume mit passender Ausstattung zur Miete für private Feierlichkeiten an.
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Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain
Wer 1813 Verwundungen erlitt, blieb liegen bis die Schlacht vorübergezogen war und
hatte Glück, wenn er entdeckt, aufgesammelt und notdürftig versorgt wurde. Die Militärmedizin,
insbesondere die Kriegschirurgie steckte noch in den Kinderschuhen. Betäubungsmittel,
abgesehen von einem kräftigen Schluck aus der Schnapspulle, gab es nicht. Verwundet zu sein,
war in diesen Zeiten ein Martyrium und die Überlebenschancen standen schlecht.
Auf diese wenig beachtete Seite des Krieges soll die Ausstellung hinweisen und jenen
gedenken, die unter unvorstellbaren Bedingungen um ihr Leben rangen.
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Das Körnerhaus
Im Zuge des Schlossneubaus wurde es 1734-35 als Gutsgärtnerhaus errichtet. Als Bauwerk
ist das Haus ein Zeugnis ländlichen Bauens im 18. Jahrhundert, auf Grund seiner gediegenen
Ausstattung (heute noch vorhandener Streifenstuck in zwei Räumen) einzigartig in Sachsen
und nach dem Schillerhaus das zweitälteste Haus in Leipzig.
Seinen heutigen Namen verdankt das Haus der Tatsache, dass der Dichter Theodor Körner nach
dem Überfall auf das Lützower Freicorps am 17.Juni 1813 bei Kitzen hier eine Nacht versteckt wurde.
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Das Dorfmuseum Großgörschen
In Großgörschen, nahe an der Landesgrenze zu Sachsen gelegen, kam es am 2. Mai 1813 zur
Schlacht bei Großgörschen. Eng mit dieser Schlacht verbunden ist der Name Scharnhorst,
verbündeten sich doch auf sein Drängen die preußischen und russischen Truppen im Kampf
gegen Napoleon Bonaparte. Scharnhorst selbst erlitt in den Kämpfen schwere Verwundungen,
an deren Folgen er am 28. Juni 1813 verstarb. An die über 33.500 Gefallenen der Schlacht
erinnert die "Schinkelpyramide". Scharnhorst zum Gedenken entstand ein weiteres Denkmal.
Die Ereignisse dieser Schlacht sind im Dorfmuseum dargestellt. Dort kann man sich über
die Regionalgeschichte und handwerkliches Gebrauchsgut aus zwei Jahrhunderten
informieren. Alljährlich im Monat Mai findet das Scharnhorstfest statt.
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