Lesung im Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain: SEELENTERROR
Der neue historische Medizin-Thriller des Autorenduos Gref / Schwagmann Sonntag, den 19.10.2014, 17 Uhr

Die Betrachtung von Nervenkrankheiten in der Medizin durchlief in den vergangenen Jahrhunderten mehrere Interpretationsansätze. Erst im 19. Jahrhundert setzten sich Mediziner wissenschaftlich mit diesem Phänomen auseinander. Dennoch blieben weiterhin verschiedene Auffassungsweisen bestehen. Diese skizzieren die Autorinnen Christiane Gref und Meike Schwagmann in ihrem neuen Historischen Roman „Die Seelenwärter“. Halle 1805. Drei Ärzte gehen an der Friedrichs-Universität ihren eigenen Weg in der ‚Irrenforschung‘ und finden in der Patientin Margot Lambrecht das optimale Forschungsobjekt. Jedoch verschwindet diese plötzlich spurlos. Der Medizinstudent Julius Weiland, jüngerer Bruder von Unterinspektor Weiland, begibt sich auf die Suche nach ihr und kommt dabei geheimen Machenschaften auf die Spur. Betreibt Erasmus Brackhagen, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Nervenkrankheiten, ein geheimes Forschungslabor und experimentiert an den „Irren“, wie die Geisteskranken genannt werden? Nach „Die Schädeljäger“ präsentiert das Autorenduo ihren zweiten, nervenaufreibenden historischen Medizin-Thriller!

Meike Schwagmann wurde 1971 in Lübeck geboren. Sie arbeitet als freie Mitarbeiterin für eine hessische Zeitung. Ihre Kurzgeschichten präsentiert sie auf Lesungen im Rhein-Main-Gebiet.
Christiane Gref wurde 1975 in Köln geboren. Heute lebt und arbeitet sie in Hanau. Sie ist wie Meike Schwagmann Mitglied der Autorengruppe ZwanzigZehn. Die Seelenwärter ist ihr zweiter gemeinsam verfasster Roman im Gmeiner-Verlag.
Eintritt 4,00 €

Sonntag, 14.9.2014, Torhaus Dölitz, 10 Uhr
Spaziergänge mit Schlossherrin Johanna von Winckler - Nach der Schlacht 1814

Schlossherrin Johanna von Winckler alias Urte Grauwinkel lädt zu Spaziergängen durch das Dölitz der Jahre 1813/14 ein. Aus Sicht der Schlossherrin schildert die Dölitzerin das Leben in den Jahren 1813/14, zeigt das Leben der Dölitzer während der Völkerschlacht in Dölitz und gibt Einblicke in den damaligen Alltag. In Erinnerung an die Völkerschlacht geht es bei dieser Führung um das Jahr 1814 in Dölitz. Der Schrecken war vorbei, die Mühle und das Dorf wieder aufgebaut, aber überall ist noch Krankheit und Elend.

Sonntag, 14. September 2014 10-17 Uhr
Seifertshainer Museumstag - Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain

Museumsführungen, Führungen und Kirchturmbesteigung mit Auguste Vater, Präsentation historischer Sanitätsfahrzeuge, Feldlazarett & Feldlager anno 1813, Info-Center der Bundeswehr, Basteln für Kinder

Der Museumstag nähert sich auf vielfältige Weise den Themen Notfall und Krieg, Rettung und Pflege. Er zeigt, was bereits vor 200 Jahren von Ärzten und Pflegern geleistet werden konnte und wie sich die Rettungsmaßnahmen stetig bis auf den heutigen Tag verbessert haben. Ein preußischer Feldarzt (Preußische Infanterie 1813 e. V.) zeigt und erläutert die martialisch anmutende und doch lebensrettende Ausstattung seines Chirurgenkoffers. Erzählt von Operationen auf den Schlachtfeldern und Lazaretten. Der Preußen von Möckern e. V. zeigt das spartanische Leben der damaligen Soldaten in den Feldlagern. Fahrzeuge der Reservistenkameradschaft Leipzig-Leutzsch (www.rk-leipzig-leutzsch.de) aus vergangenen Zeiten zeigen, wie im Laufe des 20. Jahrhunderts der Krankentransport und eine Erstversorgung erfolgte. Das Deutsche Rote Kreuz und dessen Ortsverein Großpösna bieten Einblicke in ihre Aufgaben und die eingesetzte Technik (4-Tragen-Transportwagen, Rettungswagen) Auch heute noch beeinträchtigen weltweit kriegerische Konflikte den Alltag vieler Menschen. Die Bundeswehr ist bestrebt mit ihren Partnern, den Frieden in diesen Regionen wieder herzustellen, ihn manchmal zu erzwingen und zu sichern. Dafür braucht sie engagierte Bürger. Zu Besuch ist deshalb auch die „Karriereberatung der Bundeswehr Leipzig", die u. a. Einblicke in die Laufbahn und Aufgaben eines heutigen Sanitäters und Arztes im Einsatz gibt. Und was geschah im Oktober 1813 in Seifertshain? Das erfahren Sie von Auguste Vater (Maja Chrenko), die Sie an die Stätten ihrer Erinnerungen begleiten können. Besteigen Sie mit ihr den historischen Kirchturm, von wo aus sie 1813 das Schlachtfeld in seiner ganzen Schrecklichkeit übersah. Und selbstverständlich geben Führungen durch das Museum Einblicke in die militärmedizinische Organisation und Arbeit jener Zeit.

Der Ablauf des Museumstages

Ganztägig: Präsentation historischer Sanitätsfahrzeuge, Feldlazarett, Feldlager, Bundeswehr Info-Center, Werken, Basteln und Aktionen rund um den Sanitätsdienst für Kinder
10 Uhr Begrüßung und Eröffnung des Museumstages
10.30 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr Museumsführungen
11.30 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr historische Führungen mit Auguste Vater und Kirchturmbesteigung
Alle Führungen des Tages sind kostenfrei! Für Getränke und Speisen ist gesorgt.

Sonntag, 14. September 2014 Torhaus Markkleeberg 10 und 14 Uhr Sonderführungen durch das Museum und den Schlosspark

Samstag, 13. September 2014 - Körnerhausfest

mehr unter www.koernerhaus-leipzig.de

Samstag, 6.9.2014, Torhaus Dölitz 17 - 22 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten, Führungen, Schau-Malen und Lagerfeuer mit Speis und Trank zum Fest der 25.000 Lichter

Im Rahmen des "Festes der 25.000 Lichterim agra-Park öffnet das Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz seine Türen bis 22 Uhr geöffnet! Ab 17 Uhr ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Rund um ein Lagerfeuer werden Würstchen, Fettschnitten und Getränke angeboten. Zusätzlich führen die Zinnfigurenfreunde Leipzig e.V. durch das Museum. Ebenso kann man beim Schaumalen staunend betrachten, wie die blanke Zinnfigur zu ihrer Farbe(n) kommt und so zu einem kleinen Kunstwerk wird.

Sonntag, 15. Juni 2014, 18:00 Uhr / Sonntag, 06. Juli 2014, 18:00 Uhr

... aber tausendstimmig war der Nachhall des blutigen Kampfes
Szenische Wanderung mit der Pfarrerstochter Auguste Vater über das Südliche Schlachtfeld der Völkerschlacht 1813

Start: Sanitäts- und Lazarettmuseum Pfarrgasse 2, 04463 Großpösna OT Seifertshain

Durch zerschossene Büsche und Bäume, vorbei an Pferdekadavern, zerstörtem und zurückgelassenem Kriegsgerät, vorbei an Hunderten toter und siechender Soldaten, geht die Seifertshainer Pfarrerstochter Auguste Vater, dargestellt von der Schauspielerin Maja Chrenko, wenige Tage nach der Völkerschlacht in der Abenddämmerung nach Leipzig - direkt über das Schlachtfeld. In ihren Erinnerungen schildert sie minutiös, was sie gesehen und erlebt hat und nimmt die Besucher unmittelbar mit in das historische Geschehen und an die Stätten der Ereignisse.

Michèl Kothe, in der Uniform eines preußischen Premier-Lieutnants, begleitet die Gruppe als Bedeckung und erläutert von einem Feldherrenhügel aus die Kämpfe auf dem Südlichen Schlachtfeld. Zum Abschluss erwartet Sie im Schulgarten von Seifertshain ein Lagerfeuer und eine kräftige Stärkung, inkl. Schluck aus der Branntweinflasche.

Dauer der Wanderung: ca. 3 Stunden Mitzubringen: Festes Schuhwerk, Getränke und eine Jacke für abends. Evt. Regencape.

Teilnahmegebühr: 14,00 Euro

Samstag, 15.März 2014, 16:00 Uhr

Leipzig liest: Operation Heimkehr
Bundeswehrsoldaten über ihr Leben nach dem Auslandseinsatz

Lesung und Gespräch mit Ulrike Scheffer, Journalistin und Historikerin, und der Fotokünstlerin Sabine Würich, Ch. Links-Verlag, Berlin

Sanitäts- und Lazarettmuseum, Pfarrgasse 2, 04463 Großpösna OT Seifertshain

Mit dem Rückzug der NATO aus Afghanistan steht auch Deutschland vor einer Zäsur. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr haben Erfahrungen gemacht, die für die deutsche Nachkriegsgesellschaft unvorstellbar schienen. Auch in anderen Einsätzen der Bundeswehr waren deutsche Soldaten Bedrohungen ausgesetzt und mit menschlichem Elend konfrontiert. Hat sie das geprägt? Und wie geht die deutsche Friedensgesellschaft mit ihren neuen Heimkehrern um? Sabine Würich und Ulrike Scheffer zeigen in mehr als 70 Soldatenporträts, begleitet von beeindruckenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Menschen hinter den Militäreinsätzen. Die Soldaten berichten von den Schwierigkeiten, Freunden wie Fremden das Erlebte zu vermitteln und im Alltag wieder Fuß zu fassen. Interviews u. a. mit Alfred Grosser und Berthold Graf Schenk v. Stauffenberg ordnen die Porträts zeitgeschichtlich ein.

Eintritt 4,00 €

Das Museum ist an diesem Tag von 13:00 bis 17.00 Uhr für Besucher geöffnet.