Willkommen - SALUT 2013
Mit Kanonenschüssen zum Jahreswechsel 2012/ 2013 (Foto: Ralf Hiller) um 24:00 Uhr eröffnete der Verband Jahrfeier Völkerschlacht b. Leipzig 1813 e.V. (VJV Leipzig 1813 e.V.) in Anwesenheit des Sächsischen Königs im ATLANTA Hotel Leipzig International das Jubiläumsjahr 2013 in Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig 1813.
Die Leipziger Region bietet viele Möglichkeiten, sich dem Geschehen des Jahres 1813 und speziell der Völkerschlacht bei Leipzig zu nähern. Denkmale, Tafeln, Museen und zahlreiche Vereine erinnern heute an jene Zeit, die Europas Geschichte nachhaltig prägte und bis heute prägt. Dabei sollen die Erinnerungsstätten, allen voran das Völkerschlachtdenkmal, Orte der Begegnung sein. Die Völker, die sich 1813 feindlich gegenüberstanden, können sich heute im Herzen Europas friedlich treffen, sich verständigen und kulturell austauschen.
Die historischen Darstellungen zur Völkerschlacht bei Leipzig 1813 finden alljährlich an Original-Schauplätzen statt. Männer, Frauen und Kinder ziehen dafür nach authentischen Vorlagen gearbeitete historische Kleidung an und begeben sich mit großer Leidenschaft auf eine Zeitreise, die 200 Jahre in die Vergangenheit führt. Sie bieten dem Besucher die Gelegenheit, einmal lebendige Geschichte zu erleben. Dabei legen die Akteure großen Wert auf eine originalgetreue Ausstattung und Darstellung der Ereignisse. Vom Schnitt der Kleidung bis hin zum letzten Uniformknopf, vom Schlafen auf Stroh und Kochen am Feuer bis zu den allgemeinen Wohn- und Lebensumständen jener Tage, von der Demonstration alter Berufe bis zur Gefechtsdarstellung entspricht vieles den Gegebenheiten jener Zeit. Militär- und zivilhistorische Darstellung ergänzen sich gegenseitig.
Unsere gesamten Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, an die blutigen Kämpfe jener Oktobertage 1813 und die zahllosen Opfer aus vielen Nationen zu erinnern und sie so vor dem Vergessen zu bewahren. Erinnern bedeutet für uns nicht nur, der Opfer zu gedenken, die steinernen Zeitzeugen und Mahnmale zu erhalten. In unseren Biwaks machen wir Geschichte lebendig, bei den Treffen mit Aktiven aus vielen Nationen werden Freundschaften geknüpft - so wird Versöhnung gelebt.
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"1813 – KRIEGSFEUER", Der historische Roman 200 Jahre nach der Völkerschlacht
Sabine Ebert stellte am 14. März 2013 ihren neuen Roman „1813 – Kriegsfeuer“ im Rahmen einer Premierenlesung zur Leipziger Buchmesse vor.
In der bis in die Empore gefüllten Leipziger Nikolaikirche erlebten die Zuhörer neben der Lesung und einem musikalischen Programm ein kurzes Friedensgebet am Ende der Buchpremiere. Pfarrer Stief unterstrich in seiner Ansprache, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Er mahnte dann zum Abschluss der Veranstaltung, gegen Ausgrenzung von Menschen aufzustehen und in Europa weiter den nötigen Sinn für Gemeinsamkeiten zu finden. Mehr Informationen hier.
LEBENDIGE GESCHICHTSDARSTELLUNG - EIN ÜBERBLICK
Eine modernere Art Geschichte zu vermitteln, ist die Darstellung in Form „Lebendiger Museen“ oder des „Re-enactments“, der so genannten „Living-History“. Dabei werden an möglichst authentischen Schauplätzen bedeutende Ereignisse der Geschichte oder auch bloße Lebensweisen einer bestimmten Zeit „nachgespielt“. [mehr dazu]









